Warum an unserer Schule jahrgangsübergreifend gelernt wird... oder Von den Chancen das Lernen in die eigene Hand zu nehmen

Unsere Schulkonferenz hat sich am 22.03.2010 dazu entschieden, den bereits bestehenden jahrgangsübergreifenden Unterricht in Klasse 1/2 auszuweiten auf altersgemischte Lerngruppen, in denen Kinder aller vier Jahrgänge der Grundschule gemeinsam leben, lernen, arbeiten.

Diese Entscheidung ist das Ergebnis unserer (jetzt 16-jährigen) kontinuierlichen und konsequenten Auseinandersetzung mit den pädagogischen und gesellschaftlichen Anforderungen, in denen eine moderne demokratische Schule ihre Bildungsaufgabe zu erfüllen hat.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit

- die sich mit ihren je eigenen Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen den ihr gestellten Aufgaben mit Anstrengung stellt,

- die zunehmend selbstständiges Lernen lernt und Freude daran findet,

- die die Verantwortung für die Gemeinschaft übernimmt.

Kinder lernen von- und miteinander
Kinder lernen selbstverantwortlich
und werden dadurch früher selbstständig
machen das Lernen zu ihrer eigenenSache
lernen nachhaltiger.
Jedes Kind wird individuell gefördert.
Die Kinder lernen ihrem Lerntempo entsprechend.
Kinder mit Lernproblemen können den Lernstoff mehrmals   wiederholen.
Die Kinder können ihr eigenes Wissen durch Erklären festigen,   überprüfen und ausweiten.
Die Kinder können verstärkt an ihren Schwächen, aber auch an   besonderen Stärken arbeiten.
Die Kinder erleben eine Fortsetzung dessen, was sie aus dem   Kindergarten kennen.
Das soziale Lernen wird gestärkt:
            Jeder wird so angenommen, wie er ist.
            Es findet weit weniger Konkurrenzkampfstatt.
            Alle helfen sich gegenseitig



Für unser Kollegium bedeutet dies eine noch intensivere Planung von Unterricht im Team sowie ein enger Austausch bzgl. pädagogischer, fachlicher und erzieherischer Aspekte.

Ein Unterricht, der die Individualität und den jeweiligen Lernanspruch der Schüler in den Mittelpunkt rückt, ist an unserer Schule keine Neuheit. Die Verwirklichung dieses Anspruchs in Form jahrgangsübergreifender Klassen 1-4 findet bisher im nördlichen Märkischen Kreis nur an der Bartholomäusschule statt, ist jedoch für NRW nicht ungewöhnlich. Für Iserlohn stellt sie eine Bereicherung für die schulische Landschaft dar.

Bemerkenswert ist, dass es sich bei den Schulen, die durchgängig in altersgemischten Lerngruppen unterrichten, zumeist um Schulen handelt, deren Reform aus dem inneren Wandel der Schulen wuchs und die sich durch Offenheit, demokratisches Bewusstsein und Wissenschaftsorientierung in Lernpsychologie und Pädagogik auszeichnen.

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