Besuch aus dem Kongo Herbst 2012
Im Rahmen unserer Schulpartnerschaft mit einer Schule in Boende empfingen unsere Kinder erneut den Kirchenpräsidenten der Jüngerkirche im Kongo, Eliki Bonanga.  

 


Von den Trommelkünsten der Klasse JüL 9 zeigte er sich begeistert. Wir freuen uns, im Sommer eine größere Delegation aus dem Kongo begrüßen zu dürfen.

 


Besuch aus dem Kongo Sommer 2011

Begeistert empfingen unsere Kinder den Kirchenpräsidenten der Jüngerkirche im Kongo, Eliki Bonanga, der uns kurz vor den Sommerferien 2011 besuchte.

 


Er überbrachte Grüße und ein Dankeschön von unserer Partnerschule in Boende.

 


Mit den von Eltern und Lehrern der Bartholomäusschule gespendeten Geldern konnte die Schule ein neues Dach bekommen.

 


Herzlichen Dank an alle Spender!

 


Besuch in unserer Partnerschule in Boende/Afrika

Vom 25.3.2010 bis 14.4.2010 war eine Delegation des evangelischen Kirchenkreises Iserlohn im Kongo unterwegs. Dazu gehörte auch eine Lehrerin unserer Schule: Ute Strombach. Für alle Interessierten folgt ein kurzer Bericht:

Am frühen Morgen des 25. März flogen wir, mit Zwischenstopp in Paris, nach Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Schon am nächsten Morgen ging es mit einer Missionsmaschine der Amerikaner weiter nach Boende.

 


Boende liegt in der Äquatorregion im Nordwesten des Landes. Es ist eine Kleinstadt mit ca. 15000 Einwohnern. Allerdings kann man diese Stadt nicht mit Städten bei uns vergleichen. Es gibt keine geteerten Straßen, nur vereinzelt sind Autos unterwegs, manchmal sieht man Motorräder oder Fahrräder.

 


Die Häuser sind größtenteils aus Lehm gebaut. Es gibt in der Regel keinen Strom, nur vereinzelt wird Strom durch Generatoren erzeugt, selten auch durch Solarmodule. Die Frauen kochen ihr Essen draußen auf offenen Feuerstellen. Im Freien wird auch die Wäsche mit der Hand gewaschen.

 


Überall wurden wir begeistert empfangen. Die Menschen waren sehr gastfreundlich und taten ihr Möglichstes uns das Leben angenehm zu machen. Wir litten schon ein wenig unter der großen Hitze. Wir mussten auf einigen gewohnten Komfort wie fließend-warmes Wasser, Dusche und WC verzichten.

 


Aber unsere Gastgeber verwöhnten uns mit einem wirklich guten, reichhaltigen Essen. Es gab, um nur einige Dinge zu nennen: Maniok, Süßkartoffeln, Reis, Amaranth ( ein grünes Gemüse, dem Spinat ähnlich), Ananas, Papaya und Bananen in jeglicher Form, auch gekocht oder gegrillt.

 


Schon bei unserer Ankunft begrüßte uns der Schulleiter unserer Partnerschaftsschule, Herr Bolaa Ibanga. Am Montag, dem 29.3. besuchten wir die Grundschule.

 


Obwohl in Boende Osterferien waren, standen alle Klassen aufgereiht vor dem Schulgebäude und sangen für uns „Jesu azali awa“.

 


Begeistert nahmen die Schüler die von uns mitgebrachten, von der Bartholomäusschule gespendeten Geschenke in Empfang: die Kinderbibeln, den Fußball, Seilchen, Gummitwist, Murmeln, Diddle-Blätter, Fußballbilder, Kulis…

 


Von unserem Geld wird noch ein neues Wellblechdach für das dritte Schulgebäude gekauft, weil das alte Strohdach undicht ist.

 


Natürlich durften wir auch Unterricht sehen. Die Kinder saßen sehr diszipliniert auf ihren, zum Teil wackligen bzw. beschädigten Schulbänken. Wenn ein Kind etwas sagte, stand es dazu auf. Wir haben Mathematikstunden, Französischstunden ( ab der 3. Klasse lernen die Kinder Französisch) und eine Leselernstunde in Lingala, der Muttersprache, gesehen.

 


Im Kongo umfasst die Grundschule 6 Schuljahre. 4 Lehrerinnen und 10 Lehrer sind an der Schule tätig. Es wird wegen Platzmangel in 2 „Schichten“ unterrichtet. 1 Gruppe kommt von 7 bis 12.30 Uhr, eine von 12.30 bis 18 Uhr. Vor allem die Nachmittagsgruppen leiden sehr unter der großen Hitze.

 


Leider können im Kongo nicht alle Kinder zur Schule gehen, da die Eltern Schulgeld bezahlen müssen und das können die meisten Eltern nicht aufbringen. Unsere Partnerschaftsgrundschule ist auch weiterhin dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Die Schüler besitzen in der Regel nur ein Heft und einen Kuli. Sie haben keine Bücher. Auch ein Lehrer dort verfügt nur über sehr wenig Lehrmaterial.

 


Neben unserer Partnerschaftsgrundschule haben wir der Sekundarschule einen Besuch abgestattet und der „Mamaschule“. Dort lernen Frauen das Lesen und Schreiben.

 


Einige Tage haben wir in Bonsombo, einem Dorf im Urwald verbracht. Auch dort durften wir uns die Schulen ansehen und fanden ähnlich schlechte Bedingungen vor. Es wurden Wünsche nach einer Partnerschaft zu einer Schule in Iserlohn geäußert. Vielleicht findet sich ja eine weiterführende Schule, die einen Kontakt zu einer Schule in Boende oder in Bonsombo aufnimmt.

 


Bei Interesse an einer Patenschaft mit der Ecole secondaire in Boende bzw. den Ecole primaire oder secondaire in Bonsombo oder falls Sie spenden möchten, wenden Sie sich bitte an Ute Strombach (02374-93780/Bartholomäusschule)!

 

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